„Walkers Aufmerksamkeit, man kann schon sagen Liebe, für jeden einzelnen Ton, ihre subtile Klanggebung, ihr Umfassen der grossen Form, ihr Verstehen zwingen zum konzentrierten Hören. Mit Intelligenz und Souveränität leuchtet die Pianistin in jeden Winkel dieses musikarchitektonischen Meisterwerks“ , schreibt das Magazin PIANIST im Dezember 2021 über Esther Walkers Aufnahme von Hindemiths Ludus Tonalis. Diese Aufnahme (in Kombination mit der Klaviersonate von Karl- Amadeus Hartmann) erhielt auch schon im „American Record Guide“ die Auszeichnung „Critic’s Choice 2018“
Die in Zürich geborene und bei Brigitte Meyer am Conservatoire de Lausanne, sowie an der Musikhochschule Basel bei Walter Levin ausgebildete Künstlerin begann ihre musikalische Laufbahn zunächst an der Geige und Bratsche, bevor die Liebe zum Klavier schließlich den Sieg davontrug.
Im breit gefächerten Repertoire von Esther Walker, welches sich von den Werken Bachs bis zu den Klassikern der Moderne spannt, gilt ihre besondere Liebe neben Mozart, Schubert oder Schumann vor allem der Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.Wobei ihr Einfühlungsvermögen und die Präzision ihres Spiels von Publikum, Presse und Komponisten gleichermaßen geschätzt werden.
Als Solistin und gefragte Kammermusikpartnerin arbeitet sie regelmäßig mit Klangkörpern wie dem Göttinger Sinfonieorchester, der Camerata Zürich und dem Orquesta sinfonica nacional d’Equador, sowie renommierten Künstlern wie Bariton Gilles Cachemaille, dem Cellisten Joel Marosi oder der Geigerin Isabelle van Keulen.
Nebst der Musik ist sie eine leidenschaftliche Marathonläuferin. Sie lebt in Lausanne.